NEUER ERWEITERTER TEMPERATURBEREICH FÜR RASPBERRY PI COMPUTE MODULE 4

19. Januar 2026 | Planegg

Viele Raspberry-Pi-basierte Systeme laufen in industriellen und embedded Anwendungen unbeaufsichtigt über Jahre. Astradis übersetzt diese Betriebspraxis in prüfbare Plattformanforderungen: definierte Temperaturgrenzen, klare Variantenkennzeichnung, nachvollziehbare Stücklistenführung und planbare Verfügbarkeit über den Serien- und Servicezeitraum.


Das Compute Module 4 war bislang mit einer Mindesttemperatur von -20 °C spezifiziert. Raspberry Pi stellt nun Varianten mit erweitertem Betriebstemperaturbereich von -40 °C bis +85 °C vor. Für OEMs bedeutet das konkret: der Kaltstart- und Dauerbetrieb in kälteren Umgebungen kann innerhalb einer dokumentierten Spezifikation genau geplant werden. Im Projektalltag hilft  das bei Audit und Dokumentation (Lastenheft, Abnahmekriterien, Testplan, Umweltqualifikation) und sichert dies die Entscheidung ab, ob CM4 als Plattform auch für Kälte-/Outdoor-Standorte geeignet ist oder ob ein Plattformwechsel erforderlich wäre.

Raspberry Pi führt die Erweiterung über extended-temperature SDRAM- und eMMC-Bauteile von Samsung ein, andere Komponenten waren bereits zuvor für den breiteren Temperaturbereich qualifiziert. Für Serienfreigabe und Risikobewertung ist entscheidend, welche Bauteile variieren und wie diese Varianten eindeutig in BOM, Change-Management und Ersatzteilstrategie geführt werden. Im Projektalltag reduziert das die Problemanfälligkeit in Einkauf und Qualität (Variantenkontrolle, Nachweispakete, Re-Validierung) und erleichtert die Entscheidung darüber, welche konkrete Konfiguration als Serienstandard eingefroren und qualifiziert wird. 

Die Varianten sind mit und ohne Wirelesskonnektivität, sowie mit unterschiedlichen RAM und eMMC-Varianten verfügbar. Für OEMs bedeutet das: Anforderungen an Konnektivität und Speicherausstattung lassen sich als kontrollierte Plattformvarianten abbilden, statt über Sonderlösungen im Design. Im Projektalltag unterstützt die Skalierung und Serie (SKU-Definition, Testabdeckung, Servicefähigkeit). Damit wird die Entscheidung abgesichert, welche Kernvarianten über Lebenszyklus und Lieferkette stabil geführt werden.

Die Standardvarianten sind bei uns als Approved Reseller verfügbar, weitere Varianten sind build-to-order mit Mindestbestellmenge. > Hier anfragen

Raspberry Pi
VORTEILE IN DER ÜBERSICHT
  • Erweiterter Temperaturbereich: -40 °C bis +85 °C, für extreme Indoor und Outdoorumgebungen
  • Auswahl an Varianten, mit und ohne Wireless, mit unterschiedlichen RAM und eMMC-Optionen
  • Planungssicherheit durch klar definierte Verfügbarkeit, teils ab Lager, teils build-to-order mit MOQ
  • CM4 bleibt laut Produktbrief bis mindestens Januar 2034 in Produktio

Astradis Elektronik unterstützt Sie bei der Auswahl der passenden Compute Module 4 Variante sowie bei Fragen rund um Design, Integration, Thermik und Serienpfad so, dass Ihre Plattformentscheidung auditfähig wird.  Wir leiten Varianten- und Beschaffungsanforderungen ab, übersetzen die Temperatur-Spezifikation in Qualifizierungs- und Abnahmekriterien und sichern Entscheidungen über dokumentierbare Nachweise (Spezifikation, Variantenkennung, BOM-Stand, Beschaffungsmodell). Wenn build-to-order relevant ist, helfen wir bei der Planung rund um MOQ und Lieferzeit.

Kontaktieren Sie uns jetzt für weitere Informationen und eine individuelle Beratung. > Hier anfragen
 

 

FAQ

Für welche Anwendungen sind die Extended Temperature Varianten gedacht?

Für Systeme, die unter -20 °C zuverlässig starten und laufen müssen, zum Beispiel Outdoor-Installationen, Infrastruktur, Logistik, Energie, industrielle Sensorik.

Welche Varianten sind besonders schnell verfügbar?

Ein Kernsortiment ist verfügbar, weitere Varianten sind build-to-order mit Mindestbestellmenge.

Was muss ich bei Planung und Beschaffung beachten?

Für build-to-order ist eine Mindestbestellmenge von 1.000 Stück und eine typische Lieferzeit von 10 bis 12 Wochen vorgesehen. Für konkrete Verfügbarkeit und Optionen, kontaktieren Sie uns bitte hier.